Rob Schneider, der 62-jährige ehemalige 'Saturday Night Live'-Star und mittlerweile konservativer Aktivist, ist die jüngste öffentliche Persönlichkeit, die sich für eine allgemeine Wehrpflicht aussprichtRob Schneider, der 62-jährige ehemalige 'Saturday Night Live'-Star und mittlerweile konservativer Aktivist, ist die jüngste öffentliche Persönlichkeit, die sich für eine allgemeine Wehrpflicht ausspricht

MAGA-Comedy-D-Promi will, dass Trump die Wehrpflicht wieder einführt

2026/03/30 05:56
2 Min. Lesezeit
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Rob Schneider, der 62-jährige ehemalige 'Saturday Night Live'-Star und konservative Aktivist, ist die jüngste öffentliche Persönlichkeit, die sich für eine verpflichtende Wehrpflicht einsetzt – obwohl er selbst nie bei den Streitkräften gedient hat.

In einem ausführlichen Social-Media-Beitrag bezog sich Schneider auf die berühmten Worte von Präsident John F. Kennedy über den öffentlichen Dienst, bevor er zu seinem Hauptargument überging: Amerika sollte die Wehrpflicht für alle Bürger ab 18 Jahren wieder einführen.

„Jeder einzelne Amerikaner muss mit achtzehn Jahren zwei Jahre Militärdienst leisten", schrieb Schneider und schlug vor, dass junge Menschen diese Verpflichtung entweder im Inland oder durch einen Einsatz im Ausland erfüllen könnten.

Der Vorschlag des Schauspielers kommt, während die Trump-Regierung Krieg im Iran führt – ein Konflikt, der Bedenken hinsichtlich einer möglichen Wehrpflicht bei jüngeren Amerikanern geweckt hat. Die Ironie ist bemerkenswert: Sowohl Schneider als auch Präsident Trump haben ihr ganzes Leben lang den Militärdienst vermieden. Trump erhielt bekanntlich mehrere Rückstellungen während der Vietnam-Kriegsära.

Schneiders Argument konzentriert sich auf die Idee, dass gemeinsamer Militärdienst sozialen Zusammenhalt über ethnische und sozioökonomische Grenzen hinweg schaffen würde. Noch bedeutsamer ist sein Vorschlag, dass gewählte Amtsträger vorsichtiger mit militärischen Verpflichtungen wären, wenn ihre eigenen Kinder der Wehrpflicht unterlägen.

„Wenn unsere gewählten Amtsträger wüssten, dass ihre eigenen Söhne und Töchter dienen würden, würden sie zweimal nachdenken, bevor sie Truppen in den Krieg schicken", ist die zugrundeliegende Logik von Schneiders Position.

Der Vorschlag wirft Fragen darauf auf, wer die Last der nationalen Verteidigung trägt. Schneiders eigene Familie veranschaulicht diese Spannung: Seine jüngeren Töchter würden unter seinem vorgeschlagenen System wehrpflichtig werden, während er selbst nie eine Militäruniform getragen hat. Seine älteste Tochter hat seine politischen Ansichten öffentlich kritisiert.

Schneiders Wandel vom Demokraten zum Republikaner erfolgte 2013. Seitdem ist er für Anti-Impf-Aktivismus und enthusiastische Unterstützung konservativer politischer Kandidaten bekannt geworden. Er unterstützte Robert F. Kennedy Jr.'s Präsidentschaftswahlkampf 2024 und wurde anschließend ein glühender Trump-Unterstützer.

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