Wichtigste Erkenntnisse:
Eine neue Kontroverse erschüttert eine der am schnellsten wachsenden Krypto-Handelsplattformen. Insiderhandel und interne Datenlecks wurden bei Axiom Exchange vorgeworfen und werfen ernsthafte Zweifel an der Privatsphäre der Nutzer und der Compliance-Kontrolle auf.
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Wie berichtet von ZachXBT, wurde ein leitender Mitarbeiter der Geschäftsentwicklung bei Axiom Exchange beschuldigt, durch schwache Zugangskontrollen auf privilegierte Informationen zuzugreifen und damit zu handeln, um private Wallet-Aktivitäten zu überwachen.
Der Mitarbeiter namens Broox Bauer mit gemeldetem Sitz in New York soll auf interne Dashboards zugegriffen haben, wo er Empfehlungscodes, Wallet-Adressen und eindeutige IDs verwendete, um Nutzerinformationen zu durchsuchen. In durchgesickerten Audioaufnahmen, auf die in der Untersuchung Bezug genommen wurde, soll Bauer behauptet haben, er könne „jeden Nutzer verfolgen" und habe die Abfragen schrittweise skaliert, um keinen Verdacht zu erregen.
Axiom wurde 2024 von Mist und Cal gegründet und trat später dem Winter 2025 Batch von Y Combinator bei. Es wird geschätzt, dass die Plattform bereits mehr als 390 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt hat, was sie zu einem der profitableren neuen Akteure in der Krypto-Handelsbranche macht.
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Die Untersuchung behauptet, dass Screenshots interner Dashboards vom April 2025 und August 2025 private Wallet-Daten bestimmter Händler zeigen. Die offengelegten persönlichen Informationen enthielten Berichten zufolge verknüpfte Wallets, Zeitstempel, Transaktionsverläufe und Spitznamen der Konten.
Eine der sogenannten Strategien zielte auf hochkarätige Meme-Coin-Händler und KOLs ab. Es wird auch behauptet, dass eine über Google geteilte Tabelle angeblich Wallet-Adressen enthielt, die mit internem Zugang erhalten wurden. Eine Reihe von Personen, die in den durchgesickerten Informationen erwähnt wurden, bestätigten persönlich, dass die Wallet-Informationen korrekt waren.
Ein angeführtes Beispiel war die Überwachung von Händlern, die Meme-Coins in nicht öffentlichen Wallets horteten und sie später bewarben. Da diese Wallets nicht sehr verbreitet sind und in vielen Fällen nicht auf demselben Blatt Papier stehen, könnte das Insiderwissen über diese Wallets einen erheblichen Handelsvorteil verschaffen.
ZachXBT identifizierte auch das, was er als Bauers primäres Wallet beschrieb, und ordnete zugehörige Adressen zu. Er merkte jedoch an, dass ohne interne Logs On-Chain-Daten allein Insiderhandel basierend auf dem Zeitpunkt nicht schlüssig beweisen können.
Als Reaktion sagte Axiom Exchange, es sei „schockiert und enttäuscht" über die Vorwürfe. Das Unternehmen erklärte, den Zugang zu den beteiligten internen Kundensupport-Tools entfernt zu haben und versprach, die Untersuchungen fortzusetzen.
Die Plattform betonte, dass das angebliche Verhalten nicht ihren Werten entspricht und versprach, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
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